Gute Wärme gibt Antwort.
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Der Österreichische Biomasse-Verband veröffentlicht den neuen Informationsfolder „Natürlicher CO2-Kreislauf und Negativemissionen“. Infolge der Verbrennung von Kohlenstoff aus der Erdkruste beim Einsatz der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Erdgas und dessen Verlagerung als Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre ist die globale CO2-Konzentration in der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung um 52 % auf 423 ppm (Millionstel) im Jahr 2024 gestiegen. Dies ist die Ursache der voranschreitenden Klimaerhitzung mit immer häufigeren und intensiveren Hitzewellen, Dürren, Starkniederschlägen und Überschwemmungen. Bioenergie ersetzt fossilen durch biogenen Kohlenstoff aus dem oberirdischen Photosynthese-Kreislauf. Durch Abscheidung von biogenem CO2 können zusätzlich negative Emissionen erzielt werden. Auf diese Weise kann der CO2-Gehalt in der Atmosphäre wieder verringert werden.
Die Verbrennung der fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle erzeugt in Österreich mehr als 75 % der Treibhausgasemissionen. Die zur Eindämmung des Klimawandels dringlichste Aufgabe für den Einsatz von Biomasse ist der Ersatz fossiler Rohstoffe in Industrie, Energiewirtschaft, Haushalten und Verkehr. Aufgrund des hohen Gehaltes an Treibhausgasen in der Atmosphäre reicht die Emissionsreduktion allein nicht mehr aus. Der Weltklimarat (IPCC) betont, dass Verfahren zur Abscheidung von Emissionen und die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre mit permanenter geologischer Speicherung oder Bindung unabdingbar zur Erreichung der Klimaziele sind. Eine Studie der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), dem Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA), dem Umweltbundesamt und dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) verdeutlicht, dass die österreichische Forstwirtschaft sowie die Nutzung von Holzprodukten und Holzenergie nicht nur klimaneutral sind, sondern der Atmosphäre CO2 entziehen und damit CO2-negativ sind. Mithilfe von Negativemissionstechnologien wie BECCS oder Biokohle kann CO2 aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft in geologischen, terrestrischen oder ozeanischen Lagerstätten oder in Produkten gespeichert werden.
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