Der Österreichische Biomasse-Verband unterstützt die Forderung nach dem Ausstieg aus Erdgas und dem Einstieg in die Holzenergienutzung in der Grazer Fernwärmeversorgung. „Die Forcierung der Holzenergie liefert der Steiermark eine mehrfache Dividende: Sie hilft bei der nachhaltigen Waldbewirtschaftung, in der klimabedingt immer mehr nur energetisch verwertbares Schad- und Waldpflegeholz anfällt, sie unterstützt beim Ausstieg aus umweltschädlichem Erdgas und verstärkt die Vorreiterrolle in der Bioenergieforschung und -nutzung“, betont Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes. Im zukünftigen Fernwärmemix für Graz sollten neben altbewährten Konzepten auch modernste Anlagentechnik aus der Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft umgesetzt werden. Dazu erklärt Titschenbacher: „Holzgas-Anlagen der neuesten Generation arbeiten nicht nur hocheffizient und feinstaubfrei, sondern können neben Fernwärme auch grünes Gas, grüne Treibstoffe oder bedarfsgerecht Strom erzeugen. Ein weiterer Pluspunkt der Anlagen ist, dass sie nicht nur Energieholz sondern auch flexibel landwirtschaftliche und kommunale Reststoffe und Nebenprodukte einsetzen können.“